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31
August
2010

Eintragen der Stahlflex-Bremsleitung: Zulassungs­stelle

Natürlich mit obligatorischem Schreibfehler

Knapp zwei Wochen nach dem Besuch bei TÜV ist die Änderung seit heute auch in den Fahrzeugpapieren eingetragen.

Wie üblich hat es auch diesmal die Zulassungsstelle bei mir geschafft Buchstaben zu vertauschen. Somit habe ich keine »Stahlflexleitungen« sondern »Stahlfelxleitungen«.

Bisher hat es bei meinen Fahrzeugen keine Eintragung ohne solche Buchstaben­dreher gegeben, eine gewisse Tradition ist also vorhanden.

Ergänzung im Certificate of Conformity der '05er YBR 125
Ergänzung im COC der '05er YBR 125
Ein Leichtkraftrad erhält in Deutschland nicht die Fahrzeugbescheinigung Teil II, das zuvor als KFZ-Brief beziehungsweise Fahrzeugbrief bekannte Dokument.

Neben Bootstrailern und Pferdeanhängern zählen auch die Leichtkrafträder zu den »zulassungsfreien Fahrzeugen«.

Für sie wird grundsätzlich nur die Zulassungsbescheinigung Teil I ausgestellt. Die zuvor vom Hersteller (Stichwort »EG-Zulassung«) ausgestellte Betriebs­erlaubnis in Form des »Certificate of Conformity« behält ihre Gültigkeit.

Aus diesem Grund werden Änderungen an den Fahrzeugpapieren auch in eben dieses Certificate of Conformity eingetragen. Im Falle des COC meiner YBR 125 befinden sich dort nun neben der ersten Eintragung mit einem Kennzeichen aus Stuttgart und dem angehefteten Vermerk über die Zulassung in Neu-Ulm auch noch die Ergänzung über die Stahlflex-Bremsleitung sowie das Windschild.

Vom Ziehen der Nummer bis zum Verlassen der Zulassungsstelle gingen mal wieder knapp 30 Minuten drauf.

Wartenummer und Quittung
Wartenummer und Quittung
Nach dem Bezahlen der insgesamt 11,70 Euro Gebühr für die Eintragung in die Papiere musste ich noch ein paar Minuten darauf warten, dass die geänderten Daten noch archiviert wurden beziehungsweise die übrigen Personen mit und ohne Nummern­schildern unter ihren Armen ihren Papierkram ebenfalls erledigt hatten.


Hat sich der ganze Aufwand mit Stahlflexbremsleitung und Eintragung in die Fahrzeugpapiere nun gelohnt? Finanziell nur mäßig: Zwar war die Stahlflexleitung ansich günstiger als eine originale Gummileitung von Yamaha, zusammen mit den Gebühren für die Eintragung (28,70 Euro beim TÜV, 11,70 Euro bei der Zulassungsstelle) wurde dieser finanzielle Vorteil wieder »aufgefressen«.

Jedoch braucht die Stahlflexbremsleitung nun in Zukunft nicht mehr gewechselt werden und ich brauche auch nicht mehr die ABE für das Windschild irgendwo verstauen um es bei einer möglichen Verkehrskontrolle parat zu haben.

Fazit: Da der Wechsel der Gummibremsleitung ohnehin fällig war, fallen die wenigen Euro Unterschied zur Stahlflexleitung samt Eintragung zumindest meiner Meinung nach nicht weiter ins Gewicht.

Wenn es zum Abschluss noch eine Milchmädchenrechnung sein darf: Was ich am selbst durchgeführten Wechsel der Bremsleitungen samt Bremsflüssigkeit gespart habe finanziert problemlos die »Mehrkosten« für den Wechsel auf Stahlflex.

Über den Autor dieses Beitrags
Avatar Martin »X_FISH« Schmidt
E-Mail: lqTyhDUyvpzMlMKIhYzEyoJS
Websites: www.x-fish.org www.gaskutsche.de
YBR-125-Besitzer von 05.2009 bis 07.2011
Führerschein seit 07.2011 (A), 08.2009 (A1), 10.1993 (B)
Aktuelle Maschine: '95 Yamaha XJ 600 S / '97 Suzuki GSF 1200
Weitere Informationen: Blog-Startseite
ICQ44570609

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