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31
August
2009

Ölwechsel

Noch nicht nötig, trotzdem erledigt

Wanne drunter, Schraube auf, Schraube zu, neues Öl rein. Ja, es ist wirklich so einfach wie es die neun Worte vermitteln.

Vorbereitet für den Ölwechsel
Vorbereitet für den Ölwechsel
Den Ölwechsel in einer Fachwerkstatt machen zu lassen eventuell im Rahmen vom Service alle 6'000 km (abgesehen vom ersten Wechsel nach 1'000 km) ist meiner Meinung nach nicht notwendig.

Das an der Arbeitszeit gesparte Geld investiere ich lieber in ein teureres Öl.

In der Bedienungsanleitung wird der Ablauf vom Ölwechsel mit ein paar Bildern quasi »idiotensicher« erklärt. Ölfilter gibt es keinen, lediglich die Qualität des Öls ist zu beachten.

Ein Liter Motoröl fasst der Motor der YBR 125. Empfohlen werden je nach Temperaturbandbreite (welcher vom Einsatzzweck abhängt) Öle von 10W-30 bis 20W-50. Da meine YBR kein Saisonkennzeichen hat und somit unter Umständen auch noch im November oder schon im Februar gefahren wird, habe ich mich für 10W-40 entschieden.

Das alte Öl läuft in die Wanne ab
Das alte Öl läuft in die Wanne ab
Die Einfüllöffnung auf der anderen Seite
Die Einfüllöffnung auf der anderen Seite


Nach einer kurzen Runde durch die Stadt, verbunden mit einem kleinen Einkauf (damit sich die Aktion auch noch rechtfertigen lässt ), lief das warme Öl problemlos aus der Maschine.

Vor etwa 2'000 km war es beim ersten Service getauscht worden und sah dementsprechend noch relativ gut aus. Laut Wartungsplan wäre ein Wechsel erst in weiteren 3'000 km notwendig gewesen. Jedoch wollte ich nicht so lange warten beziehungsweise wusste nicht, welche Art von Öl beim vom Vorbesitzer durchgeführten Service eingefüllt wurden.

Beim Einfüllen des neuen Öls
Beim Einfüllen des neuen Öls
Mit einem kleinen Trichter ließ sich das Öl problemlos einfüllen. Ein Umfüllen in eine kleine Kanne wie von mir vorgenommen ist meistens nicht notwendig, schadet aber auch nicht.

Einfach das durch die Temperatur noch etwas zähe Öl gemütlich einfüllen und abwarten, bis der Inhalt vom Trichter seinen Weg in den Motor gefunden hat.

Die ganze Aktion dauert nur wenige Minuten und kann mit minimalstem Aufwand (Gabel- oder Ringschlüssel, Wanne zum Auffangen des alten Öls und dem Trichter) selbst durchgeführt werden.

Das von mir verwendete Motoröl
Das von mir verwendete Motoröl
Wie eingangs schon erwähnt spare ich mir die Kosten bei der Fachwerkstatt und investiere das Geld lieber in ein hochwertiges Öl.

Günstige »Baumarktöle« vom Heimwerkersupermarkt oder gar Lebensmitteldiscounter haben meine PKWs nicht eingefüllt bekommen, also fange ich damit sicher nicht bei der YBR 125 an.

So viel kostet ein Liter Motoröl ja nun auch wieder nicht. Da gehen bei manchen Zeitgenossen pro Woche mehr Euro für Zigaretten, Internetanbindung oder für Essen im Fast-Food-Tempel drauf.

Nachdem der komplette Liter aus der Flasche abgefüllt war, folgte noch die übliche Kontrolle: Leerlauf einlegen und ein, zwei Minuten im Leerlauf laufen lassen. Da kein Öl an der Ablassschraube ausgetreten ist und der Ölstand wie erwartet auch in Ordnung war, war der Ölwechsel binnen etwa 15 Minuten (mit Fotografieren und Testlauf) erledigt.

Abschließend noch der Hinweis wie er auch in der Bedienungsanleitung zu finden ist: Keine ungeeigneten Öle verwenden! Das Motoröl dient auch zur Schmierung der Kupplung. Daher sollten sich keine chemischen Zusatzstoffe im Öl befinden. Weiterhin sollte kein für Dieselmotoren vorgesehenes Öl verwendet werden oder sehr hochwertige Öle, welche nicht der angegebenen Spezifikation entsprechen.
Über den Autor dieses Beitrags
Avatar Martin »X_FISH« Schmidt
E-Mail: lqTyhDUyvpzMlMKIhYzEyoJS
Websites: www.x-fish.org www.gaskutsche.de
YBR-125-Besitzer von 05.2009 bis 07.2011
Führerschein seit 07.2011 (A), 08.2009 (A1), 10.1993 (B)
Aktuelle Maschine: '95 Yamaha XJ 600 S / '97 Suzuki GSF 1200
Weitere Informationen: Blog-Startseite
ICQ44570609

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