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01
April
2010

4°C

Wo bleibt der Frühling?

Man wacht morgens auf, hofft auf einigermaßen akzeptable Temperaturen für die bevorstehende (und notwendige) Fahrt und muss mit Entsetzen die wohl schon länger fallende Mischung aus Schnee und Regen betrachten.

Gut eingepackt in einer Thermo-Kombi
Gut eingepackt in einer Thermo-Kombi
Ich hatte die Wahl heute oder morgen zu fahren. Bis zum Abend sah es eindeutig mehr nach »Ich fahre morgen« aus, aber dann hatte die Sonne doch noch eine Chance und wärmte die Luft vor dem Haus zumindest auf 8°C auf. Dazu immerhin trockene Straßen und keine ungemütlich aussehenden Wolken um etwa 18:30 Uhr in Sicht.

Ich habe die mir gebotene Chance genutzt und nach einer kurzen Kontrolle von Webcams, welche das aktuelle Wetter entlang der Strecke akzeptabel erscheinen ließen hinein in die Themokombi und rauf auf die Sitzbank.

Nein, ich habe nicht etwa 10 bis 20 kg zugenommen, sondern es befindet sich unter der Thermokombi (welche zwar robust ist, aber vermutlich nur relativ wenig Schutz bietet) noch eine normale Sommerbekleidung. Lederhose und Jacke passen in die ein wenig größer gekaufte Thermokombi von Hein Gericke problemlos hinein.

Dick wattiert, sicher und warm verpackt ging es dann rauf auf die Straße. Zum Glück hatte ich mein Gepäck in Topcase und Tankrucksack bereits vor Stunden verstaut gehabt.

Gewisse Ähnlichkeit zum »Michelin-Männchen«?
Gewisse Ähnlichkeit zum »Michelin-Männchen«?
Der einzige Nachteil der Thermokombi für Brillenträger: Hat man sie endlich angezogen und die Maschine aus dem Haus geschoben, beschlagen einem prompt die Brillengläser. Aber: Nach kurzer Zeit hat sich auch das wieder gelegt und während der Fahrt sorgt der Fahrtwind durch den belüfteten Helm dazu, dass sich die Brille nicht wieder beschlägt.

Bis ich etwa eine Stunde später so gegen 20 Uhr mein Ziel erreicht hatte, waren dank Wolken keine wenigstens ansatzweise wärmende Sonnenstrahlen mehr vorhanden. Die Temperatur betrug nur noch 4°C, aber dank der Thermokombi fühlte ich mich angenehm warm verpackt. Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit habe ich übrigens keine wahrgenommen. Auch wenn alles irgendwie nach dem bekannten Werbemännchen von Michelin aussieht?

Der einzige Schwachpunkt – vom anfänglichen Beschlagen der Brille mal abgesehen – während der Fahrt waren wie schon vor ein paar Tagen die Handgelenke. Warme Finger, aber vom Fahrtwind abgekühlte Handgelenke vermiesen einem dann doch bei den Temperaturen längere Strecken über Land zu fahren. Aber: Eigentlich hatte ich das auch nicht als Regelfall vorgesehen. Daher bleibt die Frage »Wo bleibt der Frühling?« wohl noch ein paar weitere Tage unbeantwortet?
Über den Autor dieses Beitrags
Avatar Martin »X_FISH« Schmidt
E-Mail: lqTyhDUyvpzMlMKIhYzEyoJS
Websites: www.x-fish.org www.gaskutsche.de
YBR-125-Besitzer von 05.2009 bis 07.2011
Führerschein seit 07.2011 (A), 08.2009 (A1), 10.1993 (B)
Aktuelle Maschine: '95 Yamaha XJ 600 S / '97 Suzuki GSF 1200
Weitere Informationen: Blog-Startseite
ICQ44570609

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