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14
August
2010

Eintragen der Stahlflex-Bremsleitung: TÜV

»Bringen's bidde olle Bladd'l mid.«

Ja, wenn man beim TÜV Süd anruft, wird man auf Bayerisch begrüßt.

Vor heute vormittag war kein Termin mehr frei, daher kam es erst heute zur »Begutachtung nach (2) / 21 StVZO« wie es bürokratisch-korrekt heißt. Durch den dicken Nebel ging es frühmorgens zum TÜV – immerhin kein Regen, immer schön positiv denken.

COC '05er YBR 125
COC '05er YBR 125
Certificate of Conformity
Certificate of Conformity


Pünktlich zehn Minuten vor der Zeit stand ich auf dem Hof des TÜV. Pünktlich um 9:30 Uhr wurde die Bremsleitung überprüft. Führung mitsamt Lagerung der Leitung wurden für gut befunden. Von sich aus vermutete der Prüfer, dass eine originale Gummileitung wohl »wie immer teurer als Stahlflex« sei. Damit lag er natürlich richtig.

Neben meiner YBR 125 stand inzwischen eine BMW K 75 und deren Fahrer beobachtete interessiert das Geschehen. Nachdem bei mir alles erledigt war stellte er trocken fest »ich glaube ich sollte mal bei meiner auch nach den Bremsleitungen schauen lassen... Die sind schon einige Jahre alt...«.

Der Stapel an Papieren nach der Abnahme
Der Stapel an Papieren nach der Abnahme
Entgegen der Information welche ich bei der Terminfindung am Telefon erhalten habe, habe ich nun doch keine frisch ausgestellte »Zulassungs­bescheinigung Teil I« (früher »Fahrzeug­schein«) erhalten.

Also habe ich mir einige Papiere unnötiger Weise in die Lederkombi gestopft...

Was daher zum Abschluss der ganzen Aktion noch fehlt: Der Gang zur Zulassungsstelle. Legal und somit zulässig ist die Eintragung bereits. Ich müsste nun jedoch die mehrseitigen Unterlagen vom heutigen Tage mit mir herumfahren falls ich kontrolliert werden würde. Irgendwann in den nächsten Wochen wird es sicherlich mit einem Besuch bei der Zulassungsstelle klappen. Bin mal gespannt ob sie dann mit dem »Certificate of Conformity« zurechtkommen oder nicht.

Die Kosten für die Eintragung von Stahlflex-Bremsleitung und Windschild beliefen sich übrigens auf 28,70 Euro. Das Windschild wurde sozusagen »gratis mit dazugeschrieben«. In anderen Prüfstationen wird das wohl anders gehandhabt, da ist – laut Forenbeiträgen – für jeden einzelnen Posten auch ein Punkt auf der Rechnung vorhanden.

Damit keine Verwirrung entsteht: Das Windschild von Puig musste dank vorhandener ABE eigentlich nicht eingetragen werden. Aber so ist alles in einem Aufwasch erledigt, ich brauche nicht mehr grübeln wohin ich die ABE der Scheibe während der Fahrt (insbesondere ins Ausland) packen soll und bei der nächsten HU steht auch schon alles in den Papieren.

Die LED-Miniblinker mit Abstand nach ECE/R-53 wurden übrigens vom Prüfer zwar kurz begutachtet aber nicht beanstandet. Ich hatte nichts anderes erwartet.

Warum mit die selbe TÜV-Stelle mir damals die Gattungsänderung von meinem VW Bus problemlos eintragen und mir sofort einen neuen Fahrzeugschein aushändigen konnte, dies jedoch bei der Stahlflexleitung nicht geht – die Logik dahinter bleibt mir weiterhin verborgen.
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